Stüveschacht erhalten, Feldbahn verlängern

Jasper Stueveschacht_zeitung– Kultur- und Landschaftspark Piesberg weiterentwickeln –

Bei einem Treffen mit dem Fördervereinsvorsitzenden Stüveschacht Franz Heidemann und Vorstandsmitglied Heinrich Halbrügge vor Ort betonte der Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper: „Ziel muss es sein, die Ruine begehbar zu machen.“ Durch Hinweistafeln soll die Funktion des Stüveschachtes erklärt werden. Wenn im Umfeld des einzigartigen Denkmals ein Rastplatz für Ausflügler hergerichtet wird, könnte die regionale Industriegeschichte dort auch Schulgruppen erläutert werden. Dies wäre eine Ergänzung der schon vorhandenen Angebote des Lernortes Museum Industriekultur. Heidemann zeigte den Standort der ehemaligen Gaststätte, wo es noch Reste der Anlagen für die Außengastronomie gibt. Für die Bewilligung von Mitteln will sich Jasper weiter einsetzen.

Ein weiteres Thema zur Weiterentwicklung des Kultur- und Landschaftsparks Piesberg ist die Verlängerung der Feldbahn. Vorgesehen ist eine Haltestelle am Stüveschacht. Die Strecke soll in der Gemeinde Wallenhorst enden. Nachdem nun die neuen Förderrichtlinien für die Europamittel vorliegen, unterstützt Jasper die Antragstellung durch die Stadtverwaltung. Ein Zuschuss von 65 Prozent der Kosten ist maximal möglich. Davon werden 50 Prozent aus dem Europäischen Fonds und 15 Prozent durch eine Aufstockung des Landes Niedersachsen finanziert.

Jasper kritisiert fehlende Planungssicherheit bei Schulsozialarbeit

BurkhardJasper_Internet– Mit freien Trägern weiter zusammenarbeiten –
Für den Landtagsabgeordneten Burkhard Jasper ist die fehlende Planungssicherheit im Bereich der Schulsozialarbeit, insbesondere für die freien Träger, nicht weiter hinnehmbar. „Es kann doch nicht sein, dass die Schulsozialarbeiter, die jetzt bei Kommunen oder freien Trägern beschäftigt sind, nicht wissen, wie es für sie weitergeht. Wird es einen Bestandsschutz oder eine Übernahmegarantie geben? Werden sie finanzielle Einbußen haben?“ kommentiert Jasper das aus seiner Sicht planlose und intransparente Handeln der rot-grünen Landesregierungbeim Thema Schulsozialarbeit.
Insbesondere die freien Träger sind in diesem Bereich für Jasper ein bedeutender Partner, da sie durch ihre Arbeit eine wichtige Schnittstelle zwischen der Schule und Freizeitangeboten darstellen. Abschließend kündigte Jasper, der auch Mitglied des Sozialausschusses im Landtag ist, eine Anfrage an die Landesregierung an, um Antworten auf diese und andere Fragen zu erhalten.

Sonntag schützen

Jasper KAB Heidenreich– Gespräch mit KAB-Sekretär Heidenreich –

Die christliche Soziallehre und der Sonntagsschutz waren Themen bei einem Gedankenaustausch des Landtagsabgeordneten Burkhard Jasper mit KAB-Sekretär Frederick Heidenreich im Marcell-Callo-Haus. Der Vertreter der Katholischen Arbeitnehmerbewegung und Jasper waren sich einig, dass sich Sonn- und Feiertage weiterhin klar von Werktagen durch die Arbeitsruhe unterscheiden sollen. Dann können sich die Menschen erholen, mit der Familie etwas unternehmen, sich mit Freunden treffen und Gottesdienste besuchen. Deutlich wurde in dem Gespräch aber auch die Notwendigkeit, bestimmte Dienstleistungen zu ermöglichen. Dies gelte beispielsweise für das Gesundheitswesen, die Gastronomie und kulturelle Angebote. Jasper betonte: „Einerseits muss der Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes entgegengewirkt werden, andererseits müssen praktikable und eindeutige Regelungen gefunden werden.“

Jasper unterstützt Friedensdienst

Jasper ShamsulEinsatz von Helen Rabea Shamsul bei Aktion Sühnezeichen

Der Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper unterstützt den Freiwilligendienst von Helen Rabea Shamsul bei der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste durch eine finanzielle Patenschaft. In Osnabrücks Partnerstadt Haarlem wird Shamsul im Welthaus arbeiten. Dort gibt es eine Unterkunft für Obdachlose, eine Kleiderkammer und eine Begegnungsstätte. Für Flüchtlinge werden Sprachkurse angeboten. Jasper erklärte zu diesem Engagement: „Freiheit, Frieden und Wohlstand sind nicht selbstverständlich. Jede Generation muss dafür arbeiten. Einen großartigen Beitrag dazu leistet Helen Rabea Shamsul durch Ihren Einsatz bei der Aktion Sühnezeichen.“

Shamsul hat in Osnabrück in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. Sie ist im sozialen Bereich aktiv und hat im Jugendparlament ihre Meinung vertreten. Ab September wird sie sich im zwölfmonatigen Friedensdienst engagieren.