Jasper kritisiert fehlende Planungssicherheit bei Schulsozialarbeit

BurkhardJasper_Internet– Mit freien Trägern weiter zusammenarbeiten –
Für den Landtagsabgeordneten Burkhard Jasper ist die fehlende Planungssicherheit im Bereich der Schulsozialarbeit, insbesondere für die freien Träger, nicht weiter hinnehmbar. „Es kann doch nicht sein, dass die Schulsozialarbeiter, die jetzt bei Kommunen oder freien Trägern beschäftigt sind, nicht wissen, wie es für sie weitergeht. Wird es einen Bestandsschutz oder eine Übernahmegarantie geben? Werden sie finanzielle Einbußen haben?“ kommentiert Jasper das aus seiner Sicht planlose und intransparente Handeln der rot-grünen Landesregierungbeim Thema Schulsozialarbeit.
Insbesondere die freien Träger sind in diesem Bereich für Jasper ein bedeutender Partner, da sie durch ihre Arbeit eine wichtige Schnittstelle zwischen der Schule und Freizeitangeboten darstellen. Abschließend kündigte Jasper, der auch Mitglied des Sozialausschusses im Landtag ist, eine Anfrage an die Landesregierung an, um Antworten auf diese und andere Fragen zu erhalten.

Sonntag schützen

Jasper KAB Heidenreich– Gespräch mit KAB-Sekretär Heidenreich –

Die christliche Soziallehre und der Sonntagsschutz waren Themen bei einem Gedankenaustausch des Landtagsabgeordneten Burkhard Jasper mit KAB-Sekretär Frederick Heidenreich im Marcell-Callo-Haus. Der Vertreter der Katholischen Arbeitnehmerbewegung und Jasper waren sich einig, dass sich Sonn- und Feiertage weiterhin klar von Werktagen durch die Arbeitsruhe unterscheiden sollen. Dann können sich die Menschen erholen, mit der Familie etwas unternehmen, sich mit Freunden treffen und Gottesdienste besuchen. Deutlich wurde in dem Gespräch aber auch die Notwendigkeit, bestimmte Dienstleistungen zu ermöglichen. Dies gelte beispielsweise für das Gesundheitswesen, die Gastronomie und kulturelle Angebote. Jasper betonte: „Einerseits muss der Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes entgegengewirkt werden, andererseits müssen praktikable und eindeutige Regelungen gefunden werden.“

Jasper unterstützt Friedensdienst

Jasper ShamsulEinsatz von Helen Rabea Shamsul bei Aktion Sühnezeichen

Der Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper unterstützt den Freiwilligendienst von Helen Rabea Shamsul bei der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste durch eine finanzielle Patenschaft. In Osnabrücks Partnerstadt Haarlem wird Shamsul im Welthaus arbeiten. Dort gibt es eine Unterkunft für Obdachlose, eine Kleiderkammer und eine Begegnungsstätte. Für Flüchtlinge werden Sprachkurse angeboten. Jasper erklärte zu diesem Engagement: „Freiheit, Frieden und Wohlstand sind nicht selbstverständlich. Jede Generation muss dafür arbeiten. Einen großartigen Beitrag dazu leistet Helen Rabea Shamsul durch Ihren Einsatz bei der Aktion Sühnezeichen.“

Shamsul hat in Osnabrück in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. Sie ist im sozialen Bereich aktiv und hat im Jugendparlament ihre Meinung vertreten. Ab September wird sie sich im zwölfmonatigen Friedensdienst engagieren.

Mehr Mittel für den Ausbau von Radwegen

Jasper Fahrrad– Jasper enttäuscht über rot-grüne Landesregierung –

Die CDU setzt sich für zusätzliche und sichere Radwege im Osnabrücker Land ein. Leider stellt die rot-grüne Landesregierung zu wenig Mittel zur Verfügung. In Osnabrück stecken SPD und Grüne 200.000 Euro in eine Werbekampagne, statt die Gelder für den Ausbau der Radwege zu nutzen.

Burkhard Jasper, MdL forderte gemeinsam mit dem umweltpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, MdL eine Stellungnahme der Landesregierung zum Radwegebudget im Landkreis Osnabrück, nachdem in der Fortschreibung des Radwegekonzeptes von 2012 ein weiterer Bedarf von knapp zwanzig Kilometern festgestellt worden ist. Im bislang nicht disponierten Bedarf befinden sich vierzig Radwegestrecken mit einer Gesamtlänge von 129 Kilometern. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass der Radwege-Etat für Niedersachsen und speziell für den Geschäftsbereich Osnabrück aufgestockt werden müsste, um das Fahren mit dem Rad attraktiver und vor allem auch sicherer zu machen.
Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr antwortete, dass für den Landkreis Osnabrück jedoch nur 848.000 Euro für die beiden Radwege Vestrup-Westerbakum (Baulänge: 2,25 Kilometer) und Lüsche-Kreisgrenze (mit einer Baulänge von 1,95 Kilometern) veranschlagt seien. Somit würden 2016 insgesamt lediglich 4,2 Kilometer Radwege gebaut.
„Es reicht nicht aus, über den Ausbau des Radwegenetzes zu reden, sondern es müssen die erforderlichen Mittel bereitgestellt werden. Hier ist bei der Landesregierung ein großes Defizit feststellbar,“ kritisiert Jasper.